Real Sociedad San Sebastián - News



    • Real Sociedad stellt Pläne für Stadionumbau vor

      Von Mai bis Juli 2017 wurden bereits kleinere Arbeiten außerhalb des Stadions durchgeführt. Es wurden Rohrleitungen umgelegt und Treppen umgebaut, um Platz für die acht Betonsäulen in den Stadionecken zu schaffen. Sie sollen später die Dachkonstruktion halten. Anschließend werden dafür die Fundamente gelegt. Darauf erfolgt seit Juli 2017 bis voraussichtlich Juli 2018 die Umwandlung der Südkurve (14.000 Plätze) hinter dem Tor. Der neue Zuschauerrang wird 20 Meter näher an das Spielfeld gerückt. Dadurch sinkt in diesem Zeitraum die Kapazität auf 50.000 Zuschauer. Die neue Dachkonstruktion mit den vier Hauptträgern wird von außen über acht Träger unterstützt. Im Mai 2018 endet die Saison der spanischen Liga. Während die Bauarbeiten an der Südtribüne langsam zu Ende gehen, werden in der Sommerpause von Mai bis August 2018 das Spielfeld abgesenkt und die Unterränge der Haupt- und Gegentribüne neugebaut. Dies schafft Platz für weitere Zuschauerplätze. Wenn die Südtribüne fertig ist, wird das Stadion in der Saison 2018/19 wieder 72.000 Plätze bieten. Von August 2018 bis August 2019 soll die Nordkurve, genau wie die Südtribüne, umgebaut werden. In der Sommerpause 2019 sind Arbeiten am Außenbereich der West- und Osttribüne vorgesehen. Die Treppenhäuser werden entfernt, was einen kleinen Gewinn an Grundfläche ergibt. Die Umbauten enden mit dem Bau der neuen Treppenhäuser und der Verkleidung der Fassade in Blau, wie es schon bei den anderen Tribünen geschehen ist. Die Umgestaltung des Estadio Anoeta in ein reines Fußballstadion soll 35 Mio. Euro kosten. Spätestens zu Beginn der Rückrunde 2018/2019 soll das Stadion rund 90.000 Plätze bieten.

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    • Real Sociedad kommt gegen Rivale Bilbao unter die Räder

      Es wäre der ideale Gegner für das Einläuten Trendwende gewesen, doch am Ende blamierte man sich gegen den Rivalen aus Bilbao vor heimischer Kulisse bis auf die Knochen. Real Sociedad begann mit ungewohnter Taktik und dies machte sich offensiv vom ersten Moment an bemerkbar. Nach einer knappen halben Stunde auf Augenhöhe, erzielte Ander Iturraspe (28.) die Führung für Bilbao und brachte die Txuri Urdin damit völlig aus dem Konzept. La Real verlor komplett den Zugriff und so war es wenig verwunderlich, dass Inaki Williams (68.) verdient auf 0:2 hochschraubte. Die Blauen erhöhtenplötzlich den Druck und wurden durch den eingewechselten Sandro Ramirez (75.) belohnt. Leider stellte Ander Herrera (76.)bereits eine Minute später den alten Abstand wieder her. Mario Suarez (88.) setzte dann kurz vor dem Abpfiff den Gnadenstoß.

      Manager Saul Goodman gratulierte dem Gegner zu einem verdienten Derbysieg, schob aber der provokativen Frage eines Journalisten nach einem Machtwechsel im Baskenland sofort einen Riegel vor: "Bilbao hat heute verdient gewonnen, dafür meinen Glückwunsch. Wir haben nach dem Rückstand völlig den Faden verloren und danach einfach keinen Zugriff mehr bekommen. Den Schuh muss ich mir anziehen, da ich von Beginn an kein gutes Gefühl mit der neuen Taktik hatte und zu spät reagiert habe. Von einem Machtwechsel zu reden, halte ich für zu früh. Bilbao hat zum einen völlig andere Möglichkeiten als wir und zum anderen sind die aktuellen Leistungen kein Maßstab für das Leistungsvermögen unserer Mannschft. Insofern sicher ein verdienter Sieg, aber in Normalform wäre das hier heute sicher eine andere Partie geworden."


    • Schlimmer geht's immer

      Eigentlich, meint man, könnte es kaum noch schlimmer für Real Sociedad kommen, aber Woche für Woche belehrt einen der Blick auf den Spielverlauf eines Besseren. Am mittlerweile 14. Spieltag kam man erneut nicht über ein Unentschieden hinaus, doch der Tiefpunkt war diesmal nicht etwa das Ergebnis, sondern die erneute Roe Karte für einen Top-Spieler. Diesmal erwischte es nach einer knappen halben Stunde Suso, der nun in den kommenden drei Spielen fehlen wird. Zuvor fing sich Manu Trigueros bereits am 11. Spieltag beim 0:3 Debakel gegen Espanyol eine 4 Spiele Sperre ein und kann erst am übernächsten Spieltag wieder eingreifen. Man fragt sich mittlerweile, welche Seuche die Txuri Urdin als nächstes einholen wird. Eigentlich fehlen nur noch ein paar verletzungsbedingte Ausfälle, um die Katastrophen-Saison zu komplettieren.


    • U21 Nationalspieler Hernandez wird ein Txuri Urdin

      Die Fans von Real Sociedad haben derzeit aufgrund der sportlichen Situation wenig Grund zur Freude, immerhin in Sachen Transfers gibt es positive Neuigkeiten. Mit dem spanischen U21 Nationalspieler Rodrigo Hernandez, sicherten sich die Txuri Urdin einen vielversprechenden Mittelfeldspieler und eine der großen Hoffnungen der Iberer für das defensive Mittelfeld. Von einem Schnäppchen kann man allerdings nicht reden, zahlte La Real für den gebürtigen Madrilene in Form von Isaac Success, Ruben Pardo, Jose Campana sowie Daniel Heuer Fernandes einen teuren Preis.

      Manager Saul Goodman zeigte sich erfreut, jedoch auch besorgt aufgrund der Kaderbreite: "Ich freue mich sehr, da Rodrigo ein sehr talentierter Junge ist, welcher ein Spiel hervorragend antizipieren kann und mit seiner Physis viele Zweikämpfe für sich entscheidet. Solche Spieler bekommt man zwar nicht günstig, aber der Verlust von Isaac und Jose schmerzt mich schon sehr. Wir sind jetzt was die Kaderbreite angeht absolut am Limit, da darf nicht viel passieren, sonst bekommen wir ernste Probleme."


    • U19 Nationaltorwart Alvaro Fernandez kommt vom Rivalen

      Im Zuge der Verpflichtung von Rodrigo Hernandez wechselt auch der fünmalige spanische U19 Nationaltorwart Alvaro Fernandez an den Golf von Biskaya. Der 19 Jährige sammelte bereits eine Halbzeit LaLiga Luft, als er vor knapp einem Jahr zur Halbzeit für den verletzten Mario Fernandez eingewechselt wurde und seinen Kasten gegen ein starkes Team aus Villarreal sauber hielt.

      Saul Goodman bestätigte, dass man bereits vor einigen Monaten mit dem Spieler einig war, sich der Transfer jedoch aufgrund eines Managerwechsels zerschlug: "Wir haben Alvaro schon länger auf dem Zettel gehabt. Bereits vor über einem Jahr waren wir uns mit ihm und Osasuna einig, leider kam es dann dort zu einem Managerwechsel, durch welchen sich der Transfer zerschlug. Da wir von seinem Potenzial überzeugt waren, haben wir ihn anschließend mehrfach bei der spanischen U19 beobachtet. Nicht zuletzt aufgrund dieser Vorgeschichte sind wir froh, den Transfer noch umgesetzt zu haben. Er wird einige Jahre brauchen, aber diese Geduld werden wir aubringen."


    • La Real holt zweiten U19 Nationalspieler von Rivale Osasuna

      Javi Martinez, so heißt der nächste Neuzugang in der Jugend von La Real. Der erst 17 Jährige gilt im Jugendbereich als vielversprechendes Offensiv-Juwel, erhielt bereits mehrere Preise und debütierte erst kürzlich für die U19 Nationalmannschaft Spaniens. In der zweiten Mannschaft Osasunas ist Martinez bereits Stammspieler und absolviert 1285 von möglichen 1440 Minuten.

      Starke Werte für einen erst 17 Jährigen, das findet auch sein neuer Coach Saul Goodman: "Javi ist uns im Sommer aufgefallen, als wir uns Daten über ein Turnier angesehen haben, bei dem unsere Jugend vertreten war - Dort wurde er zum Spieler des Turniers gewählt. Ohne ihn je spielen gesehen zu haben, haben wir uns seinen Namen notiert. Dass er bereits so früh eine Rolle im Seniorenbereich spielen würde, war da noch nicht abzusehen. Mit 17 Jahren Stammspieler in der 3. spanischen Liga zu sein und bereits für die U19 Spaniens debütiert zu haben, spricht für seine Qualität und zeigt, wie weit er für sein Alter. Ähnlich wie bei Fernandes, Lozano, Morlanes, Calderon und Co. ist Javi eine Investition in die Zukunft und wird Zeit benötigen, welche wir ihm gerne geben werden."


    • Krisensitzung in San Sebastian

      Es war ein Bild mit Symbolcharakter, als Präsident Jokin Aperribay und Sportdirektor Loren Juarros am Morgen im strömenden Regen gemeinsam die Geschäftsstelle am Estadio Anoeta betraten. Auf Wunsch von Manager Saul Goodman traf sich die Führungsetage zur Krisensitzung, denn der sportliche Absturz des letztjährigen Tabellen-Vierten sucht seinesgleichen.

      Laut übereinstimmenden Medienberichten hatte der einstige Erfolgscoach angeboten, seinen Posten aufgrund der anhaltenden und für niemanden rational erklärbaren Talfahrt zu räumen. Dieses Szenario lehnten jedoch die beteiligten Verantwortlichen ab und man einigte sich darauf, die Zusammenarbeit unabhängig von der sportlichen Entwicklung vorerst fortzuführen.

      Präsident Aperribay äußerte sich erleichtert: "Wir hatten vor Saul Goodman zahlreiche schlechte Jahre, waren vor knapp 1,5 Jahren ein Team ohne jede Perspektive und niemand wollte das Team coachen. Viele sahen in uns nur noch ein graues Durchschnittsteam, doch binnen eines Jahres, haben wir ein junges und perspektivisch vielversprechendes Team zusammengestellt, welches unter Goodmans Führung in die Champions League einzog und dort vorzeitig das Achtelfinale erreichen konnte. Natürlich ist die sportliche Situation in der Liga alamierend und für niemanden zu erklären, aber wir sind uns alle einig, dass es weder an der Qualität der Mannschaft, noch am Coach liegt. Wir werden gemeinsam einen Weg aus der Krise finden, denn aus unserer Sicht ist er der richtige Mann."

      Vereinslegende und Sportdirektor Loren setzt Hoffnungen in einen Neustart nach der Winterpause: "Es ist wichtig, dass wir nun Klarheit haben, wie es weitergeht. Dass unser Manager bleibt, ist ein wichtiges Signal an die Mannschaft und Fans. Wir dürfen nicht aufgeben, dafür haben wir hier in 1,5 Jahren einfach zu viel gemeinsam erreicht. Im Winter werden wir alles daran setzen, die Uhren wieder auf Null zu stellen und in der Rückrunde anders aufzutreten. Nun gilt es, die kommenden beiden Spiele möglichst positiv zu bestreiten"

      Saul Goodman freute sich über das Vertrauen: "Es ehrt mich, dass man mir trotz dieser tiefen Krise das Vertrauen ausgesprochen hat. Loren hat mir ins Gedächtnis gerufen, mit welcher Arbeit und Hingabe wir dieses Team in den letzten 1,5 Jahren umgebaut haben und das die Entwicklung erst am Anfang ist. Nun müssen wir darauf hoffen, dass Spieler wie Willian Jose, Diego Llorente, Jordan Veretout, Suso oder Rodrigo Hernandez im Winter nochmal einen Schub bekommen, wie es bereits bei Milan Skriniar und Mikel Oyarzabal der Fall war."


    • Pedraza kehrt zur Winterpause von Alaves zurück!

      Die Leihe von Alfonso Pedraza wird wie geplant zur Winterpause beendet. Der 21 Jährige Allrounder sammelte bisher Spielpraxis bei der Zweitvertretung von Alaves, soll aber in der Rückrunden die U23 seines Stammvereins verstärken.

      "Alfonso hat sich in der laufenden Saison klasse entwickelt, nicht umsonst wird er seit Wochen von Scouts des FC Southampton und Newcastle beobachtet. Zudem möchte ihn sein Ausbildungsklub Villarreal zur neuen Saison ebenfalls zurückholen. Er wird unserer U23 gut tun, für die erste Mannschaft ist es ein bisschen zu früh." [Saul Goodman]


    • Real Sociedad geht entspannt ins letzte Gruppenspiel gegen Inter

      Die Champions League ist bisher Balsam für die geschundenen Nerven der Anhänger von Real Sociedad, denn die Mannschaft spielte eine starke Gruppenphase und qualifizierte sich bereits am vorletzten Spieltag für das Achtelfinale. Dementsprechend entspannt kann die Manschaft von Saul Goodman in das letzte Gruppenspiel gegen den Favoriten aus Mailand gehen. Inter ist als sicherer Gruppensieger ebenfalls qualifiziert und genauso wie die Txuri Urdin noch ungeschlagen. Im Hinspiel trotzte La Real den Nerazurri in einer augeglichenen Partie im Guiseppe Meazza Stadion ein 1:1 ab. Nichtsdestotrotz ist das Team von Manager @Mourinho der klare Favorit. Nach der Partie erfolgt die mit Spannung erwartete Auslosung für das Achtelfinale. Bereits jetzt kann man sicher sagen, dass die Txuri Urdin dort ebenfalls klarer Außenseiter sein werden, denn die möglichen Kontrahenten sind außnahmslos alle mindestens eine Stufe höher anzusiedeln.


    • Zweite Phase des Stadionumbaus hat begonnen

      Am heutigen Mittwoch begann der zweite von ingesamt drei geplanten Bauabschnitten am Estadio Anoeta. Nach Abschluss der Arbeiten, welche für Ende Januar geplant sind, beträgt die Gesamtkapazität 81.500 Plätze. Im dritten Bauabschnitt, welcher für den Winter 2018 angesetzt ist, wird die Fassade neu verkleidet und die Kapazität final auf 90.000 Plätze erweitert. Laut übereinstimmenden Medienbereichten kostet der zweite Bauabschnitt die Txuri Urdin rund 25 Mio. €, welche ohne fremde Mittel finanziert werden.


    • Saul Goodman soll Albiceleste zur WM 2018 in Russland führen

      Die argentinische Nationalmannschaft hat einen neuen Trainer - Saul Goodman übernimmt von @McGregor, welcher mit Albanien zukünftig die Auswahl seines Herkunftlandes trainieren wird.

      Goodman soll die Albiceleste um Superstar Lionel Messi zur WM-Endrunde 2018 in Russland führen. Dabei trifft er in der Qualifikation auf Uruguay, Kolumbien und Venezuela.

      Torwart Geronimo Rulli freut sich auf seinen Trainer und hofft auf einen Stammplatz: "Ich freue mich sehr, dass ich nun auch in der Nationalmannschaft mit dem Herrn Goodman zusammenarbeiten darf. Dass wir ein gutes Verhältnis pflegen, ist nicht neu, immerhin hat er mich bei Real Sociedad zum Kapitän gemacht. Das ist natürlich kein Freifahrtsschein für die Nationalmannschaft, aber ich hoffe natürlich, dass er mir hier auch das Vertrauen im Tor schenkt."

      Saul Goodman freut sich auf die neue Herausforderung und legt sich gleich auf zwei Personalien fest: "Ich bin sehr stolz, dass ich die Gelegenheit bekomme, eine der besten Nationalmannschaften der Welt zu coachen. Auch wenn wir keine einfache Gruppe haben, gilt es sich natürlich für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr zu qualifizieren. Wir haben wohl die beste Offensive der Welt, können aber nicht sechs Stürmer aufstellen, insofern gilt es in der Qualifikation die beste Elf zu finden. Im Tor führt kein Weg an Geronimo vorbei, daher wird er auch in der Nationalmannschaft mein Vertrauen erhalten. Lionel Messi ist der Kopf der Mannschaf, er wird als Kapitän mein verlängerter Arm auf dem Platz sein."

      Lionel Messi freut sich über das Kapitänsamt und zeigt sich gespannt auf den neuen Coach: "Bisher kenne ich Herrn Goodman nur aus der Entfernung, aber das muss nichts heißen, denn er hat bei Real Sociedad gute Arbeit geleistet, auch wenn es dort aktuell nicht läuft. Dass er auf mich als Kapitän setzt, freut mich sehr und möchte dieses Vertrauen natürlich zurückzahlen. Wir müssen uns definitiv für die WM qualifizieren, alles andere wäre eine Schande für ganz Argentinien."


    • Pedro Pereira wird ein Txuri Urdin!

      Dass Spieler von Atletico Madrid zu Real Sociedad wechseln, ist nicht neu, wechselten in der Vergangeheit u.a. bereits Pau Lopez, Mauricio Lemos, Borja Mayoral, Diego Llorente, Alfonso Pedraza oder oder Srdjan Babic zu den Txuri Urdin. Nun gesellt sich auch Pedro Pereira dazu. Der 19 jährige Abwehrspieler war bereits mehrmals Bestandteil von Verhandlungen der beiden Klubs, nun wechselt er für rund 11.000.000 € ins Baskenland.

      Saul Goodman freut sich auf den portugisischen U-Nationalspieler: "Auch wenn für Pedro 2017 kein gutes Jahr war, haben wir große Hoffungen in ihn. Er bringt alles mit, um ein starker Außenverteidiger zu werden. In seinem Alter zählt die Spielpraxis, diese wird er bei uns zunächst in der Reserve erhalten. Mit 19 Jahren ist er noch am Anfang seiner Karriere, demenstprechend ist die Ablöse aus meiner Sicht gut angelegt."


    • Real Sociedad bezwingt Valencia in der Verlängerung

      Valencia gegen Real Sociedad - Ein Aufeinandertreffen zweier Vereine, welche in der Hinrunde deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben und somit im Pokal unter Zugzwang standen. In Anbetracht der müden Partie beim letzten Aufeinandertreffen am 13. Spieltag, erwartete niemand ein hochklassiges Fussballspiel der beiden krisengeschüttelten Klubs. Doch es sollte anders kommen! Bereits mit dem ersten Torschuss brachte Suso (2.), der als zweite Spitze neben Willian Jose auflief, die Basken in Front. Nach einem dummen Foul von Suso erzielte Radamel Falcao (39.) kurz vor der Halbzeit den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit rannte Valencia an, scheiterte jedoch immer wieder am starken Geronimo Rulli, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Auch hier war Valencia das klar bessere Team, doch es war Manu Trigueros (94.) auf Seiten der Txuri Urdin, der per Freistoß die erneute Führung erzielte. Unverdient, aber das wird den Basken herzlich egal sein, denn man ist eine Runde weiter und trifft nun im Viertelfinale auf FC Sevilla.

      Manager Saul Goodman freute sich über den unverdienten Sieg und redete Klartext: "Wissen sie wie scheißegal mir ist, ob Valencia fünf Schüsse mehr hatte als wir und ob der Sieg unverdient ist? Wie oft waren wir in der Hinserie das deutlich bessere Team und sind als Verlierer oder nur mit einem Unentschieden vom Platz gegangen!? Da kräht kein Hahn nach, aber irgendwann musste das Glück halt auch mal auf unserer Seite sein. Dass es ausgerechnet Valencia erwischt, tut mir leid, da sie selbst nicht gerade vom Glück verfolgt sind. Für uns ist das hoffentlich der Anfang einer Trendwende, denn auch solche Spiele muss man erstmal gewinnen und vor einigen Wochen hätten wir dieses Spiel sicher noch deutlich verloren. Sevilla wird nun das nächste harte Brett und auch wenn wir klarer Außenseiter sind, wollen wir natürlich auch dort in die nächste Runde einziehen. Leider das dritte Mal auswärts im dritten Pokalspiel, da sollten sich die Verantwortlichen vielleicht mal fragen, ob das so gut gelöst ist, denn finanziell tut das verdammt weh."


    • Routinier Oier kommt von CA Osasuna

      In der jüngeren Vergangenheit gab es bereits einige Transfers zwischen Real Sociedad und Rivale Osasuna. Nun schnappten sich die Txuri Urdin mit Oier gar den Kapitän Osasunas. Der 31 Jährige gilt als Musterprofi und jemand, der keinen Zweikampf oder Ball freiwillig abschenkt. Diese Tugenden schätzt La Real Coach Saul Goodman schon lange am nur 1,78 großen Allrounder. Glaubt man Stimmen aus dem Umfeld Osasunas, wollte Neu-Coach @Xosko Oier entlassen, weshalb Real Sociedad lediglich 1,2 Mio. € zahlte.

      Saul Goodman freut sich auf seinen Neuzugang und äußert Unverständnis für dessen Entlassung: "Verfolgern des spanischen Fussballs wir Oier natürlich ein Begriff sein, den neben fast 120 Spielen in LaLiga überzeugt er seit Jahren durch seinen unermüdlichen Einsatz auf dem Feld. Oier ist ein Leader, der meiner jungen Mannschaft sicher noch per Einwechslung den ein oder anderen Impuls geben kann. Dass seine Qualität bei Osasuna nicht mehr gebraucht wurde, verwunderte mich schon sehr, vor allem da er seit Jahren das Gesicht der Mannschaft war."


    • Real Sociedad holt 16 Jährigen U-Nationalspieler von Betis

      Wer eine Chance gegen die großen Klubs haben möchte, muss bereits früh erkennen, welche Spieler Potenzial haben und zuschlagen. Dies macht kaum ein Verein in Spanien so intensiv wie Real Sociedad und so ist es mittlerweile nicht mal verwunderlich, wenn ein 16 Jähriger als Neuzugang präsentiert wird. Roberto Gonzalez Bayon wechselt von seinem Jugendverein Real Betis für 5 Mio. € ins Baskenland. Der dynamische Offensivallrounder, welcher am gestrigen Samstag seinen 17. Geburtstag feierte, debütierte im Oktober für die U17 Nationalmannschaft und erzielte gleich seinen ersten Treffer. Drei Tage später stach er den Scouts beim Spiel gegen Albanien erneut ins Auge. Zuletzt war er bereits Stammspieler in der zweiten Mannschaft von Betis, wo er in 14 Spielen bereits zwei Treffer erzielte.

      Saul Goodman mahnt indes zur Geduld mit Gonzalez: "Wir tun alle gut daran, wenn wir Roberto die nächsten Jahre in Ruhe machen lassen. Er ist ein sehr talentierter Junge, an dem nicht umsonst Teams wie Manchester United oder Atletico Madrid interessiert waren, aber man darf ihn nicht mit zu hohen Erwartungen erdrücken. In diesem Alter kann es noch in alle Richtungen gehen, insofern heißt esabwarten und Tee trinken."


    • Die Hinrunde lief für Real Sociedad alles andere als optimal, man holte lediglich einen Sieg, weniger als jedes andere Team in der Liga und landete dementsprechend nur auf Platz 15. Dieses Horror-Szenario hätte sich so vor der Saison niemand auch nur ansatzweise ausgerechnet, nachdem man in der Vorsaison als Viertplatzierter in die Champions League eingezogen war. An der Qualität des Kaders kann es nicht liegen, denn dieser sollte nominell mindestens einen Europa League Platz garantieren. Zwar überwintert man sowohl in der Champions League als auch in der Copa del Rey, aber am Ende des Tages zählt die Liga, das weiss auch Manager Saul Goodman, der in unserem großen Winter-Interview Rede und Antwort stand.


      Wie beurteilen Sie die desaströse Hinrunde und welche Gründe haben Sie dafür ausgemacht?


      Das war natürlich eine Hinrunde zum Vergessen, vor allem nach der tollen Vorsaison. Gründe bzw. Ursachen dafür zu finden, ist schwierig, denn es liefen mehrere Dinge nicht nach unseren Vorstellungen. Fakt ist, dass wir in nahezu jedem Spiel deutlich überlegen waren, unsere zahlreichen Chancen nicht nutzen konnten und bei bei unseren Gegnern quasi jeder Schuss ein Treffer war.


      Wieso handeln Sie dann nicht auf dem Transfermarkt und verstärken Offensive und Defensive? Der ein oder andere erfahrene Spieler könnte Ihrer jungen Mannschaft sicher nicht schaden.


      Weil ich kein Fan von Aktionismus bin. Der Kader hat genug Qualität, um sich mindestens für die Europa League zu qualifizieren. Erfahrene Spieler mit Qualität liegen zudem nicht auf der Straße und werden einem nicht nachgeworfen. Wir sind zudem nicht bereit, unsere jungen Spieler gegen irgendwelche Auslaufmodelle zu tauschen, nur damit wir temporär vielleicht erfolgreicher sind. Denn eine Garantie, dass es mit erfahrenen Spielern besser läuft, kann mir niemand geben. Und was mache ich dann, wenn es weiterhin nicht läuft, man die erfahrenen Spieler nicht adäquat los wird und wir unsere Zukunft abgegeben haben? Solche Aktionen können wir uns nicht erlauben, da bei uns nicht in jeder Transferperiode günstige Talente angeflogen kommen, wie es bspw. bei Sampdoria Genua der Fall ist und bei uns auch nicht jedes Jahr 2-3 Top-Talente aus der Jugend sprudeln, wie bei unserem Rivalen aus Bilbao.


      Wie planen Sie dann den Umschwung zu schaffen? Ist es nicht blauäugig zu glauben, dass es plötzlich wieder läuft?


      Der Umschwung muss mit dem vorhandenen Kader gelingen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Welt hier auch nicht untergehen, denn wir sind unserem 5-Jahresplan schon jetzt weit voraus. Im letzten Jahr haben wir uns bereits für die Champions League qualifiziert, obwohl nichtmal die Europa League einkalkuliert war. Natürlich wäre es gerade aus finanzieller Sicht bitter, wenn wir nicht international dabei wären, was wohl auch der Fall sein wird, aber durch die ungeplanten Mehreinnahmen in der laufenden Saison, sind wir weiterhin im Soll. Wir haben taktisch einiges verändert und mit Enzo Perez einen erfahrenen und qualitativ starken Spieler für das defensive Mittelfeld geholt. Zudem erhoffe ich mir von Suso im Sturm mehr Durchschlagskraft.


      Einen vorzeitigen Abschied haben Sie und der Vorstand kürzlich ausgeschlossen und dabei auf das Erreichte in den bisherigen eindreiviertel Jahren verwiesen. Aus Ihrem Umfeld ist jedoch zu hören, dass Sie sich durchaus einen Wechsel zu einem Top-Klub vorstellen könnten, wenn Sie dort um Titel mitspielen könnten. Was ist da dran?


      Es ist in der Tat so, dass ich gerne irgendwann um Titel mitspielen möchte. Als Favorit in die meisten Spiele zu gehen und um Meisterschaften oder gar europäische Titel zu spielen, ist ein ganz anderes Gefühl. Zudem stelle ich es mir toll vor, auch einfach mal einen Spieler zu verpflichten und dafür einen anderen abzugeben, ohne sich sofort Sorgen um die Perspektive des Vereins machen zu müssen. Bei uns ist es so, dass die Zukunft des Vereins an einigen wenigen Spielern hängt und Fehler bei Transfers deutlich größere Auswirkungen haben. Ich hänge jedoch sehr an Real Sociedad und wenn es überhaupt jemals zu einem Wechsel kommt, dann sind nur wenige Teams eine Option.


      Sie waren doch bereits bei Juventus Turin und haben dort nach kurzer Zeit das Handtuch geworfen, wie passt das zusammen? Die Posten bei Manchester City und dem AC Mailand sollen Sie in der Vergangenheit sehr gereizt haben, was sagen Sie dazu?


      Im Nachhinein betrachtet, kam der Schritt zu Juventus zu früh. Ich konnte während meiner Zeit dort nie wirklich mit La Real abschließen und war mehr mit dem Kopf im Baskenland, als im Piemont. Ich hatte das Gefühl, dass ich bei Real Sociedad noch nicht fertig bin und mittlerweile bin ich froh, dass ich zurückgekehrt bin. Es stimmt, ich habe wirklich darüber nachgedacht, mich auf die beiden Posten zu bewerben. Letztlich habe ich mich aber dagegen entschieden. Gerade die Premier League reizt mich sehr, denn sie ist die stärkste Liga der Welt und Fussball wird in England auf eine ganze besondere Art und Weise gelebt. Sollte sich die unwahrscheinliche Chance ergeben, dass ein interessantes Team in der Premier League frei wird, muss man sich Gedanken darüber machen.


      War Arsenal keine Option für Sie, als bekennender Arsenal-Sympahisant? Das dürfte objektiv betrachtet auch vorerst die letzte Chance auf ein Top-Team in England gewesen sein, haben Sie da zu lange gezögert?


      Arsenal hat mich in der Tat extrem gereizt, aber ich habe es @Jack_92 damals einfach sehr gegönnt und er ist letztlich auch mehr "Gunner" als ich, womit er der ideale Mann für den Posten war und ist. Insofern habe ich schweren Herzens keine Bewerbung eingereicht. Dass in naher Zukunft ein großes Team in England frei wird, ist natürlich extrem unwahrscheinlich, da haben Sie Recht. Manchester United, Tottenham, Arsenal und Chelsea sind in fester Hand, Manchester City vermutlich ebenfalls. Bliebe nur noch Liverpool, wo @oEnzo ja immer wieder über einen Wechsel nach Italien nachdenkt. Natürlich ein traumhafter Verein, aber der aktuelle Kader ist leider wenig reizvoll.


      Was ist mit Ihrem wahren Herzensverein, Real Madrid? Ihnen platzt regelmäßig der Kragen, wenn es um den aktuellen Coach und seine Transferpolitik geht, woran man merkt, wie nahe Ihnen dieser Klub geht. Würden Sie diesen Schritt wagen, wenn er sich ergibt? Und warum hängen Sie so sehr an diesem Verein?


      Ich meine das gar nicht böse, aber ich hänge halt extrem an diesem Verein, daher mache ich mir einfach große Sorgen um Reals Perspektive. Dort spielten mit Raul, Sergio Ramos und Casillas meine größten Idole und ich habe bereits mit 4 Jahren in Real Madrid Bettwäsche geschlafen. Mein erstes Trikot war 1992 mit 2 Jahren ein Real Trikot, mein erstes Trikot mit Beflockung 1995 eines von Raul, wofür ich im Alicante-Urlaub zum Unverständnis meiner Eltern, mein ganzes Urlaubsgeld auf den Kopf gehauen habe. Als Raul 2010 zu Schalke wechselte, war ich noch Zivi. Damals ist extra eine Kollegin für mich eingesprungen, damit ich zu seiner Vorstellung konnte. Mein Cousin und ich sind dann mit dem Taxi zur Veltins-Arena gefahren, damit wir seine Vorstellung mitbekommen. Beim ersten Training hat er mir dann die Hand gegeben und ich bin mit damals 19 Jahren ausgeflippt wie ein Kleinkind. Als Sergio Ramos am 24. Mai 2014 in der 93. Minute den Ausgleich gegen Atletico erzielte und damit den Weg zu "La Decima" ebnete, bin ich vor Freude unseren teuren Wohnzimmertisch gesprungen, wodurch er zerbrochen ist. Ich liebe diesen Verein, aber Real hat hier nur wenig mit dem echten Real zutun, daher kann ich diese Frage nicht zu 100% beantworten. Es wäre zwar ein Traum, wenn Real hier wieder ansatzweise zu seiner wirklichen Größe zurückfinden würde, aber das wäre ein Prozess, der min. 6-8 Jahre, wahrscheinlich sogar länger brauchen würde und selbst dann ist es unwahrscheinlich, den Vorsprung von Atletico und Barca aufzuholen.


      Abschließend noch die Frage, wo Sie mit Real Sociedad nach dem 34. Spieltag stehen werden.


      Ich denke, wenn wir gut in die Rückrunde starten, sollte ein einstelliger Tabellenplatz drin sein. Dass wir noch eine Chance auf die Europa League, geschweige denn die Champions League haben, bezweifle ich jedoch. Gerade weil wir im Saisonendspurt auf viele schwere Brocken treffen. Primär sollten wir uns aber erstmal darauf fokusieren, dass wir uns Luft auf die Abstiegsplätze verschaffen.


      Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg in der Rückrunde!


      Danke, das hoffe ich auch!

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      Youngster Andriy Lunin steht unmittelbar vor Wechsel zu La Real!

      Wie mehrere Medien aus Spanien und der Ukraine übereinstimmend berichten, steht Andriy Lunin von Europa League Teilnehmer Zorya Luhansk unmittelbar vor einem Wechsel zu Real Sociedad. Der erst 18 Jährige ist bereits Stammspieler und machte mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Neben den Basken buhlen Manchester City, Arsenal, Donezk, Liverpool und Real Madrid um den 1,91 großen Keeper. Lunin war jedoch bereits mit seinen Eltern in San Sebastian und scheint aktuell einen Wechsel an den Golf von Biskaya zu favorisieren, da er sich dort größere Chancen auf einen Stammplatz ausrechnet. Über die voraussichtliche Ablöse gibt es bisher nur vage Vermutungen, welche sich im Bereich von 2,5 - 8 Mio. € bewegen.

      Sportdirektor Loren kryptisch und dennoch vielsagend: "Wir befinden uns in finalen Gesprächen mit einem jungen osteuropäischen Torhüter, welcher in der laufenden Saison in der Europa League vertreten war."