Real Sociedad San Sebastián - News



    • Real Sociedad beendet Negativserie mit Sieg gegen Villarreal

      Seit fünfzehn Spielen warteten die Fans von Real Sociedad in der Liga vergeblich auf einen Sieg, am Sonntag erlöste die Mannschaft um Coach Xabi Alonso sie endlich. Mit einem knappen 0:1 Sieg bezwangen die Txuri Urdin den FC Villarreal. In einem ergeignisarmen Spiel, brachte Suso (8.) seine Mannschaft mit einem sehenswerten Freistoßtreffer bereits früh auf die Siegerstraße. Anschließend schläferten beide Teams ihre Anhänger mit müdem Ballgeschiebe förmlich ein, doch mit dem Abpiff brach eine gewaltige Welle der Erleichterung über Spieler, Fans und Verantwortliche von La Real herein. Nun bleibt abzuwarten, ob dies der Anfang einer Trendwende war oder nur ein Strohfeuer.

      Xabi Alonso war die Erleichterung deutlich anzumerken: "Wahnsinn! Das fühlt sich an wie der Weltmeistertitel! Spaß bei Seite, das war unheimlich wichtig für uns. Wir haben uns in der Hinrunde nie für unsere starken Leistungen belohnt, weil wir zu ineffektiv waren. Diesmal hatten wir in einem ausgeglichenen Spiel das Qäuentchen Glück auf unserer Seite. Ich hoffe, dass dieser Sieg eine Initialzündung war und wir nun wieder in die Spur finden - Wir hätten es uns nach dieser unfassbar unglücklichen Hinrunde mehr als verdient. Nun gilt es, den Schwung aus der Partie mitzunehmen und weiter hart zu arbeiten, damit wir noch das Beste aus der Saison rausholen."

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    • Am heutigen Mittwoch steht das Achtelfinalspiel in der Copa del Rey beim FC Sevilla an und Real Sociedad schöpft nach dem Sieg zum Rückrundenauftakt Hoffnung, dass sich die Talfahrt endlich dem Ende zu neigt. El Diario Vasco um Chefredakteur Jon Trueba, konnte Manager Xabi Alonso vorher noch für ein Interview gewinnen. Der 36 Jährige äußerte sich u.a. zur immer wiederkehrenden Kritik am Transfer von Rodrigo Hernandez, seinen Sympathien zu anderen Managern und gab eine Prognose ab, welches Team in diesem Jahr die La Liga Trophäe in den Himmel heben wird.


      Die Rückrunde hat mit dem Sieg über Villarreal gut begonnen, kann Ihre Mannschaft diesen Schwung mitnehmen?


      Das hoffe ich! Voraussehen kann ich das natürlich nicht, denn vor der Hinrunde hatte ich auch ein extrem gutes Gefühl und sah uns top aufgestellt - Das Ende ist bekannt. Wir haben in der Winterpause jedoch an einigen Stellschrauben gedreht und hoffen nun wieder halbwegs in die Spur zu kommen.


      Stichwort Stellschrauben: Sie haben Ende November mit Rodrigo Hernandez eine der größten Mittelfeldhoffnungen des spanischen Fussballs verpflichtet und musste für diesen Transfer viel Kritik einstecken. Man wirft ihnen u.a. vor, dass sie mit unlauteren Mitteln gearbeitet und somit Osasuna großen Schaden zugefügt haben. Wie gehen sie damit um?


      Offen gestanden ärgern mich solche Aussagen sehr, denn in meinen zwei Jahren bei Real Sociedad habe ich nie mit unfairen Mitteln gearbeitet und etliche Male für Spieler überdurchschnittlich gut bezhalt. Zudem bin ich ein Freund des baskischen Fussballs und vor allem des CA Osasuna, weshalb ich niemals wissentlich Schaden anrichten würde, ganz im Gegenteil. Nicht umsonst habe ich sie nur schweren Herzens an @Xosko abgegeben. Neuen Managern wird so ein völliges falsches Bild suggeriert, welches sich dann auf Verhandlungen auswirkt. Diesen Fall hatte ich zuletzt mit einem relativ neuen Manager, der mir, aufgrund der öffentlich verbreiteten Anschuldigungen, zu Anfang sehr negativ gegenüberstand und im Gesprächsverlauf seine Meinung revidierte.


      Dennoch wirft man Ihnen vor, dass sie Ihre "Resterampe" in Pamplona entleert haben und Rodrigo dem Verein deutlich mehr hätte einbringen können. Ohne Zweifel hatte keiner der abgegebenen Spieler eine große Perspektive bei Ihnen.


      Dass ein Spieler bei uns keine Perspektive hat, ist nicht gleichbedeutend damit, dass er grundsätzlich nichts taugt. Für uns ist u.a. ein Diego Llorente gesetzt, obwohl er bei Atletico unter seinem damaligen Coach @TPlenz auch keine große Perspektive hatte. Osasuna kämpft in der zweiten Liga gegen den Abstieg und hat kaum erstligaerfahrene Spieler. Wir hingegen stehen im Achtelfinale der Champions League, dass da der ein oder andere Spieler, welcher bei uns nicht zum Zuge kam, eine Verstärkung für Osasuna war bzw. ist, ist doch ganz normal. Für uns war ein Paco Alacer auch zwei Jahre ein ganz wichtiger Mann, obwohl es für Chelsea nicht reichte. Paradoxerweise spielt ein Großteil der im Deal involvierten Spieler unter Xosko stamm, was dessen Aussagen ad absurdum führt. Leute wie Campana und Success haben noch viel Potenzial, ein Ruben Pardo wird beim richtigen Klub ganz sicher wieder Stammspieler und Ruben Castro ist seit seinem Wechsel zu Osasuna deren Lebensversicherung. Zudem verstärken Spieler wie Pau Lopez, Aritz Elustondo und Adnan Januzaj das Team im Abstiegskampf immens.


      Letztlich ist nur ein weiteres Angebot des FC Arsenal bekannt, ob es andere Interessenten gab, ist nicht bestätigt. Das letztendliche Angebot der Gunners ist jedoch rein von der Stärke über Ihrem einzuordnen, da liegt die Vermutung natürlich nahe, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zu ging. Was sagen Sie dazu?


      Mich hat es selbst überrascht, dass unser Angebot dem des FC Arsenal vorgezogen wurde. Wieso, klärte sich bekanntlich später und ich habe die Begründung als durchaus nachvollziehbar empfunden. Die Verhandlungen mit Osasuna waren sehr schwierig und der Deal stand mehrfach extrem auf der Kippe und wenn ich ehrlich bin, war ich selbst einmal kurz davor, den Deal platzen zu lassen, weil mir der Umgang meines Gegenübers nicht passte. Letztlich muss man nach der letzten Entwicklung von Rodrigo schon sagen, dass Osasuna da mehr hätte rausholen können und dass wir da tatsächlich vergleichsweise günstig weggekommen sind. Die Entscheidung lag aber nicht bei mir, sondern beim damaligen Manager - Wir haben unser Angebot eingereicht, mehrfach nachbessern müssen und am Ende den Zuschlag bekommen. Ergo müssen wir uns da keine Vorwürfe machen. Unabhängig davon sind in den vergangenen Jahren schon deutlich einseitigere Deals über die Bühne gegangen, weshalb die Kritik in meinen Augen absolut lächerlich ist.


      Werden Sie trotzdem ein schlechtes Gewissen haben, wenn Osasuna deshalb absteigen sollte?


      Nein, definitiv nicht! Es wäre extrem traurig, aber wenn es so kommt, liegt das nicht an diesem Deal, sondern an Fehlern in der Vergangenheit. Im Gegenteil, dieser Deal hat Osasuna rein von der Stärke erst die Chance eröffnet, sich in der zweiten Liga zu halten. Ihr aktueller Coach sollte sich dementsprechend vielleicht zukünftig intensiver mit seiner Aufgabe dort befassen, anstatt vom eigenen Unvermögen abzulenken und zu vergessen ein Team aufzustellen, welches jeden Zähler dringend benötigt. Sofern er dazu nicht in der Lage ist, werde ich Osasuna gerne wieder übernehmen.


      Es scheint, als hätten Sie ein persönliches Problem mit ihrem Nachfolger. Ist dem so?


      Nein, überhaupt nicht, im Gegenteil, er ist mir phasenweise durchaus sympatisch, aber solche Aussagen sind einfach deplatziert und ob man sich damit einen Gefallen tut, nachdem man zuletzt zweimal vergessen hat das Team aufzustellen, sei mal dahingestellt. Unabhängig davon haben auch andere Manager den Deal kritisiert, daher sollten wir uns nun nicht auf einen Manager einschießen.


      Sympathie ist ein gutes Stichwort - Welche Manager bewundern Sie bzw. finden Sie grundsätzlich sympatisch?


      Bewundern ist vielleicht der falsche Ausdruck, aber ich habe großen Respekt vor Managern wie @-MK-, @Tamamson07, @schnaul14 oder auch @glueckskeks, die aus kleinen Vereinen ohne große Möglichkeiten etwas aufgebaut haben. Grundsätzlich sympathisch sind mir natürlich einige Manager. Aus dem Stand fällt mir da bspw. @Giant ein, der bei Valencia eine unfassbare Geduld aufbringt, obwohl es trotz klasse Kader nicht läuft und den man nicht einmal jammern hört. Oder @baerle1893, der seinen Herzensverein in seiner Amtszeit wirklich gut aufgebaut hat und großen Wert auf die Identität legt, auch wenn ich gefühlt schon dreihundertmal bzgl. Pavard bei ihm abgeblitzt bin.[lacht]. Wenn es um Identität geht, muss man auch @Storm Arbeit beim Rivalen aus Bilbao loben, da er der Mannschaft dort wieder ein Gesicht gegeben hat, nachdem dort über Jahre die entscheidenden Werte missachtet wurden. Dass gutes Management einen Verein schnell wieder attraktiv und wettbewerbsfähig machen kann, haben zuletzt auch @Sir Weezel, @Jack_92 und @GINP. gezeigt, die bei ihren Vereinen in kurzer Zeit eine Menge bewegt haben. Manager wie @TPlenz oder @Floz96 beneidet man natürlich ein Stück weit ob ihrer Möglichkeiten und dem Mut, den sie häufig aufbringen, wenn es um kostspielige Verpflichtungen geht. Wem ich diese Jahr aber ganz besonders die Daumen drücke, ist @Ruciane, der langsam wirklich einen großen Titel verdient hätte.



      Sie sprachen eben davon, dass Sie einige Manager wegen ihrem Mut bewundern. Man wirft Ihnen häufig vor, dass Sie zu wenig risikofreudig sind und akribisch alle Eventualitäten und deren Wahrscheinlichkeit bei einem Transfer abwägen. Wieso sind Sie so wenig risikofreudig?


      Wenn ich das mal wüsste, wahrscheinlich bin ich einfach ein kleiner Freak, in dieser Hinsicht. [lacht] Im Ernst: Ich weiss es auch nicht und würde mir ehrlich gesagt auch wünschen, dass ich manchmal einfach einem Deal zustimme, anstatt mich erstmal in alle Richtungen abzusichern. Ich habe mir hier in knapp zwei Jahre ein Team nach meinen Vorstellungen aufgebaut, daher hängt man natürlich an einem Großteil der Spieler. Vermutlich liegt es daran, denn zu Beginn war ich noch wesentlich risikofreudiger. Wir sind aber halt auch noch ein verhältnismäßig kleiner Verein, der sich nicht viele Fehler erlauben kann. Da haben es Teams wie Atletico, Chelsea, Arsenal etc. schon ein Stück weit einfacher, da deren Kader eher einen Fehler abfangen können.


      Zuletzt haben Atletico und vor allem der FC Barcelona mit Top-Transfer um sich geworfen, so hatte man zumindest phasenweisen den Eindruck, wenn man sich mal Namen wie Griezmann, Rakitic, Alaba, Tolisso, Jesus, Milinkovic-Savic, Donnarumma oder Coutinho vor Augen führt. Wer hat Ihrer Meinung nach am Ende der Saison die Nase vorne?


      Ich denke, dass Atletico sich dieses Jahr den Titel sichern wird. Ihr Kader ist beängstigend stark und hat seinen Zenit noch lange nicht erreicht. Vor allem aber ist die Abwehr im Vergleich zu der des FC Barcelona deutlich stärker, was meiner Meinung nach der Schlüssel sein wird. Nichtdestotrotz hat Barcelona natürlich auch einen überragenden Kader, der jedoch durch die letzten Transfer etwas an Stärke und Breite einebüßt hat. Denke im nächsten Jahr wird das dann schon wieder anders aussehen, wenn Spieler wie Laporte, Donnarumma, Gabriel Jesus, Milinkovic-Savic oder Coutinho den nächsten Entwicklungsschritt gemacht haben. Mit der ein oder anderen Verstärkung in der Abwehr, wäre Barca dann wieder auf Augenhöhe.


      In Sachen Transfers ist es aktuell rund ums Anoeta sehr ruhig, wieso ist das so?


      Ich verändere den Kader während einer Saison nur ungerne und wir sind aktuell sehr gut aufgestellt, wieso wir keinen Bedarf sehen, etwas zu ändern.


      Werden Ihre Top-Stars in der kommenden Saison noch das Trikot der Txuri Urdin tragen oder wird die Verlockung für den ein oder anderen dann zu groß sein, sich einem Top-Klub anzuschließen? Laut unseren Informationen werben Barcelona, Atletico und Tottenham seit einiger Zeit immer wieder intensiv um Mikel Oyarzabal. Suso und Skriniar sollen ebenfalls immer wieder im Visier großer Vereine wie Arsenal, Milan oder Atletico stehen. Kann Real Sociedad da mithalten?


      Ja, das können wir. Glücklichweise sind wir mittlerweile in der Position, auch mal einen Spieler trotz Top-Geboten halten zu können und seine weitere Entwicklung abzuwarten. Für Milan und Mikel lag uns im Sommer ein sehr gutes Angebot aus London vor, welches wir dennoch abgelehnt haben. Oyarzabal ist Dauerthema bei Barca und Atletico, aber aktuell fehlt ihnen einfach die Kaderbreite, um uns ein unmoralisches Angebot zu machen. Die Anfragen für Milan werden immer weniger, was vermutlich einfach damit zusammenhängt, dass er durch seine Leistungen immer teurer wird.


      Oder vielleicht doch daran, dass Sie utopische Vorstellungen haben?


      Unsere Vorstellungen sind nicht utopisch, sondern schwierig zu erfüllen, da wir ein gewisses Profil haben, in das nicht alle Spieler passen. Wir haben klare Vorstellungen und wenn diese nicht erfüllt werden, bleiben die Spieler einfach. Atletico, Barcelona und Tottenham hätten bspw. gerne mehr bezahlt, konnten jedoch aufgrund ihrer Möglichkeiten nicht bzw. hatten einfach bisher nicht die richtigen Spieler. Das kann sich schnell ändern, insofern schließe ich nicht aus, dass uns diese Spieler irgendwann verlassen. Stand jetzt sieht es jedoch nicht so aus.


      Dennoch wirft man Ihnen gerne realitätsferne Forderungen vor, wie stehen Sie dazu?


      Wie soll ich dazu stehen? Wir haben klare Vorstellungen und sind in der komfortablen Situation, die Entwicklung unserer jungen Spieler abwarten zu können, da wir weder zwingend Stärke noch Breite benötigen. Das macht es für Interessenten natürlich schwer, das kann ich auch durchaus nachvollziehen. Aber es ist ja nicht so, dass andere Klubs ihre Top-Talente bzw. Stars leicht hergeben, insofern ist das oftmals auch einfach Doppelmoral, vor allem wenn man sieht, was einige Manager fordern und umgekehrt anbieten. Wir hatten zuletzt erst wieder den Fall, dass ein Manager öffentlich äußerte, dass er keinen Sinn darin sieht, seine Top-Leute für die Resterampe anderer Vereine herzuschenken - Fünf Minuten später hat er dann paradoxerweise genau einen Spieler dieser Kategorie für einen Top-Spieler eines anderen Vereins geboten. An diesem Beispiel sieht man, wie wenig manche Manager ihr eigenes Handeln reflektieren.


      Haben Sie aktuell ein konkretes Transferziel, welches sie intensiv verfolgen oder in naher Zukunft verfolgen werden?


      Ja, wir arbeiten da an etwas und werden auch dran bleiben.


      Um wen geht es da konkret?


      Ich kommentiere keine Namen, vor allem nicht in laufenden Verhandlungen.


      Zumindest einen kleinen Tipp für unsere Leser?


      Wir verhandeln aktuell mit einem Abwehrspieler und einem Torwart bzw. mit deren Vereinen.


      Wie lautet Ihre Prognose für das Spiel am heutigen Abend?


      Wir sind klarer Außenseiter und haben nichts zu verlieren. Unser Videoanalyst hat eine Schwäche bei Sevilla aufgedeckt, die wir versuchen werden zu nutzen. Ein weitere Überraschung wäre nach dem Sieg über Valencia natürlich toll, aber wir sehen das realistisch und planen nicht mit dem Halbfinale.


      Abschließend noch die Frage, wieso Andriy Lunin letztlich doch nicht verpflichtet wurde.


      Wurde er das nicht? Vielleicht haben wir mit Luhansk eine Übereinkunft für den Sommer getroffen, weil es für den Spieler die beste Lösung ist.


      Also stößt Lunin im Sommer zum Team!?


      Es ist noch nichts unterschrieben, aber der Spieler möchte zu uns und wir sind uns mit seinem Verein in den entscheidenden Punkten einig.


      Schön, dass wir Ihnen zum Abschluss doch noch konkrete Informationen zu einem Namen entlocken konnten, obwohl Sie eigentlich keine Namen kommentieren. Vielen Dank für das Interview!


      [lacht] Ausnahmen bestätigen die Regel. Vielen Dank!

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    • Sevilla bezwingt Real Sociedad glücklich im Elfmeterschießen

      Vor der Partie waren die Rollen klar verteilt: Sevilla, der klare Favorit, empfing zuhause Außenseiter Real Sociedad. Für die Txuri Urdin gab es also nicht viel zu verlieren und so trat die Mannschaft von Coach Xabi Alonso auch auf. Der erste Torschuss gehörte zwar den Basken, aber das erste Tor dem FC Sevilla. Mit dem ersten Torschuss brachte Ben Yedder (17.) die Andalusier in Führung, was Real Sociedad nicht aus der Bahn warf und so hielten sie weiterhin auf Augenhöhe mit, wenngleich man über den Kampf ins Spiel kam. Nach einem Foul von Enzo Perez musste Radja Nainggolan angeschlagen den Platz verlassen, für ihn kam Benjamin Stambouli. Ein Wechsel mit Folgen, denn anschließend spielte La Real die Gastgeber förmlich an die Wand. In der 70. Minute belohnte Suso den Sturmlauf der Gäste mit dem hochverdienten Ausgleich. Sevilla fand weder in den verbleibenden zwanzig Minuten, noch in der Verlängerung wieder in die Spur, doch Real Sociedad konnte die zahlreichen Chancen anschließend nicht mehr ausnutzen. Dementprechend ging es für die Teams ins Elfmeterschießen. Dort hieß es dann Not gegen Elend, denn auf Seiten der Txuri Urdin verschossen gleich vier Schützen, während die Gastgeber immerhin einen Treffer mehr erzielten und somit mehr als glücklich ins Halbfinale einzogen. Dementsprechend niedergeschlagen zeigten sich die Spieler in den blau-weißen Trikots.

      Sevilla-Coach @Ebbe11 begründete das Übergewicht der Basken mit der Verletzung von Radja Nainggolan und echauffierte sich über die harte Gangart des Gegners. La Real Coach Alonso konnte darüber nur mit dem Kopf schütteln: "Dass wir dieses Spiel verloren haben, tut richtig weh! Wir waren die überlegene Mannschaft und haben nicht erst seit der Verletzung von Nainggolan auf Augenhöhe gespielt. Natürlich ist Radja ein überragender Spieler, aber unsere Überlegenheit auf seine Auswechselung zu runterzubrechen, ist aus meiner Sicht zu einfach. Denn für ihn kam mit Stambouli ja kein Einbeiniger. Extrem bittere Niederlage, denn wir haben uns trotz starker Gegner im Turnierverlauf sehr gut verkauft, sind aber einmal mehr an unserer schlechten Chancenverwertung gescheitert."



    • Paukenschlag bei La Real: Keylor Navas kommt, Rulli geht zu City

      Diese Meldung sorgte in der Nacht von Samstag auf Sonntag für große Aufregung in den sozialen Netzwerken: Geronimo Rulli wird nicht länger das Tor von Real Sociedad hüten, stattdessen wird er durch Routinier Keylor Navas ersetzt. Beide Keeper tauschen die Klubs, wenn auch nur temporär. Denn beide werden spätestens nach Ablauf der Saison an ihre alten Wirkungsstätten zurückkehren. Viele Experten und Fans zeigten sich skeptisch und kritisierten Xabi Alonso unmittelbar nach dem Deal scharf. Unter anderem wurde der Vorwurf laut, wieso Alonso dem 25 jährigen Argentinier nach drei überragenden Jahren, in mitten seiner ersten Schwächephase, sofort das Vertrauen entzieht.

      Xabi Alsono bezog gleich am Morgen Stellung zu dem Erdbeben, welches er ausgelöst hatte und lieferte durchaus plausible Gründe für sein Handeln: "Zunächst mal ist es ein Leihe, das sollten wir bei der Beurteilung dieses Deals nicht vergessen. Geronimo war drei Jahre lang ein überragender Rückhalt, aber in der laufenden Saison lief es für ihn bisher nicht rund. Bei unserer Analyse im Winter, bei der wir jeden Spieler unter die Lupe genommen haben, ist uns aufgefallen, dass bei uns statistisch gesehen, jeder dritte Schuss zu einem Gegentreffer führt. Unabhängig davon, dass wir vorne selbst deutlich zu viele Chancen liegen lassen, hat uns das aufhorchen lassen. Gerade gegen kleinere Teams, war eben oftmals genau dieser eine Schuss ein Gegentor. Wir haben intensiv mit Geronimo gesprochen und und ihm unsere Gedanken erklärkt. Er war natürlich enttäuscht, aber hat er hat ebenfalls eingesehen, dass wir in unserer Situation alle Register ziehen müssen. Spätestens im Sommer setzen wir dann wieder voll auf ihn. In der Zwischenzeit hoffen wir, dass Keylor uns mehr Stabilität bringt. Mit seiner Erfahrung und Klasse dürfte er unserer Team in dieser schweren Phase nochmal ein Stück verstärken. Manchmal sind es Nuancen, die den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmache und wir sind als Verantwortliche in der Pflicht, dabei nicht vor Namen zurückzuschrecken, denn der Erfolg des Vereins, ist allem übergeordnet."



    • Viele Chancen, keine Tore: LaReal kommt nicht über Unentschieden gegen Depor hinaus

      Der knappe Sieg zum Rückrundenauftakt war anscheinend nur ein Strohfeuer, denn gegen den Underdog aus La Coruna zeigten die Txuri Urdin altbekannte Defizite und kamen so erneut nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Nach dem Abpfiff schüttelte Xabi Alonso ungläubig den Kopf, denn seine Mannschaft hatte es in 90 Minuten aus einem Dutzend Chancen nicht geschafft, dem Tabellenschlusslicht ein Tor einzuschenken. Soweit nichts Neues, denn exakt dieses Problem führte zur desaströsen Hinrunde. Den Fans im Stadion war die Enttäuschung deutlich anzumerken, denn sie hatten natürlich auf einen Lauf ihrer Mannschaft gehofft. War es das also schon mit der Euphorie, welche nach dem Sieg über Villarreal aufkam? Ganz erloschen scheint sie nicht, doch bei einem erneuten Ausrutscher gegen Almeria dürfte die Stimmung am Golf von Biskaya bedenklich kippen.

      Willian Jose, der mit bisher erst fünf Saisontoren deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt, entschuldigte sich bei den Fans: "Ich kann mich im Namen der Mannschaft nur entschuldigen. Was wir Woche für Woche an Chancen liegen lassen, ist erbärmlich. Es ist wie verhext, denn an sich dominieren wird 80% unserer Gegner deutlich, aber die Dinger wollen vorne einfach nicht reingehen."

      Xabi Alonso zeigte sich kämpferisch, rüttelte seine Spieler jedoch mit deutlichen Worten wach: "Wir dürfen jetzt nicht nach einem Spieler wieder alle Hoffnung aufgeben, das wäre der falsche Weg. Wir haben Depor heute an die Wand gespielt, leider mal wieder die Chancen nicht genutzt und uns damit um den verdienten Lohn gebracht. Meine Jungs sind nun in der Pflicht, am kommenden Sonntag eine Reaktion zu zeigen. Wer das nicht tut, wird sich ganz schnell auf der Bank wiederfinden. Wir haben genug Qualität im Kader, da darf sich niemand ausruhen."



    • Llorente erlöst La Real in der Nachspielzeit

      Kurz vor der Partie sorgte der unerwartete Trainerwechsel beim Gegner aus Almeria für Aufregung, denn Erfolgscoach @glueckskeks kehrte nach nur einem Spieler wieder zurück auf die Bank der Andalusier. Zum Ärger von Xabi Alonso trat die Mannschaft des Überraschungs-Siebten auch gewohnt kompakt auf, sodass sich seine Mannschaft die Zähne am Defensivbollwerk ausbiss. Umgekehrt strahlte Almeria zwar ebenfalls kaum Gefahr nach vorne aus, aber das taten sie beim 2:2 in der Hinrunde auch nicht und erzielten trotzdem aus zwei Chancen eine 100%ige Erfolgsquote. Dementsprechend übervorsichtig agierten die Txuri Urdin. Allgemein war dem Team die Verunsicherung deutlich anzumerken, denn ein erneutes Unentschieden oder gar eine Niederlage hätten die Stimmung zum Überkochen gebracht. Xabi Alonso machte hingegen Kilometer an der Linie und gestikulierte wie wild, um seine Mannschaft aus ihrer übervorsichtigen Spielweise zu dirigieren. Erfolglos, so schien es. Doch dann kam in der 91. Minute Diego Llorente, im Spielverlauf auf drei verschiedene Positionen verschoben, und erlöste Trainer, Fans und Mitspieler, als er den Ball an Ochoa vorbeischob. Beim Jubel weinte der Torschütze sogar vor Freude und ob des schier tonnenschweren Drucks, der von allen Blau-Weißen abfiel.

      Diego Llorente wirkte auch im Interview noch emotional sehr aufgewühlt: "Das kann sich niemand vorstellen, der sowas nocht nicht erlebt hat. Der Druck ist unbeschreiblich, denn nach der tollen letzten Saison ist die Erwartungshaltung hier spürbar gestiegen. Hinzu kommt, dass der Trainer wegen unseres Unvermögens in der Kritik steht und eine Verpassen der Europa League den Verein ins seiner Entwicklung zurückwerfen würde. Dieses Tor war gigantisch, es fühlte sich an, als hätte man uns allen einen riesigen Felsen von den Schultern genommen."

      Xabi Alonso lobte den Kampfgeist seiner Spieler: "Diego hat die letzten Monate Scheiße gefressen, war immer wieder einer der Buhmänner für die Medien, daher freut es mich für ihn ganz besonders. Wir müssen diese Angst endlich aus den Köpfen bekommen, dann wird es auch wieder laufen. Die Qualität ist da und die Leistungen stimmen in der Regel auch. Oftmals sind es Nuancen, die zwischen Tor und Fehlschuss ausmachen. Daher war das heute für unser Selbstbewusstsein evident wichtig. Wir müssen uns jetzt von Spiel zu Spiel ein Stück zurückholen und dann sehen, was wir noch erreichen können."

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    • Urgestein Agirretxe geht weiterhin für Rayo Vallecano auf Torejagd

      Er ist der lebende Beweis, wie schnell eine schwere Verletzung die Karriere ins Wanken bringen kann. Ingesamt 56 Tore erzielte Imanol Agirretxe in 175 Spielen für seinen Ausbildungsklub Real Sociedad. Allein dreizehn davon in der Saison, welche seine Karriere auf den Kopf stellte und für ihn bereits nach 16 Spieltagen beendet war. Es folgte eine mehr als zweijährige Leidenszeit, mit unzähligen Rückschlägen, Fehleinschätzungen der Ärzte und phasenweise sogar dem drohenden Karriereende. "Imagol", wie ihn die Txuri Urdin in Anlehnung an seine herrausragenden Verdienste für den Verein nennen, kämpfte sich zurück und auch wenn ihm mittlerweile andere Spieler den Rang abgelaufen haben, wird er seine Karriere im Anoeta beenden. Vorerst wird er seine Erfahrung jedoch bei Rayo Vallecano einbringen.

      Manager Xabi Alonso schätzt den mittlerweile 31 Jährigen enorm, denn er scheint nicht vergessen zu haben, welche Verdienste der im nur rund 10 Kilometer entfernten Usurbil geborene Stürmer für Real Sociedad aufzuweisen hat: "Viele Menschen vergessen, was Imanol geleistet hat, denn eine solche Quote und vor allem Konstanz, können nicht viele Stürmer in LaLiga bei einem Mittelklasseteam vorweisen. Auch wenn Suso, Willian Jose und auch Sandro Ramirez mittlerweile seinen Platz eingenommen haben, werden wir seine Verdienste damit honorieren, dass er hier so lange spielen kann, wie er das möchte. Mit seiner Erfahrung ist er zudem ein wichtiger Faktor für unsere junge Mannschaft. Nun wünschen wir ihm erstmal weiterhin viel Erfolg mit Rayo."



    • Totgeglaubte leben länger: Willian Jose trifft und leitet Sieg über Malaga ein

      Willian Jose gilt als Sinnbild der schwachen Saison, denn der sonst so eiskalte Torjäger ließ in der laufenden Saison unzählige Chancen liegen und erzielte erst sechs Tore in LaLiga. Für viele Medien und Fans ist er daher einer der Hauptschuldigen für die Talfahrt der Txuri Urdin, scheiterte das Team doch häufig aufgrund der desaströsen Chancenverwertung an sich selbst. Immer enger wurde daher die Luft für den 26 Jährigen und auch für seinen Coach, der mit stoischer Geduld an seinem Chancentod festhielt. Am Sonntag strafte der Brasilianer dann alle Kritiker Lügen, als er zunächst mit einem tollen Seitenfallzieher die Führung für die Gäste erzielte und anschließend mit einem sehenswerten Lupfer den 2:0 Endstand durch Suso (57.) vorbereitete - Note 1,45.

      Nach seinem Tor deutete er mit dem Finger auf das Wappen von Real Sociedad und legte demonstrativ den Schweigefinger, in Richtung einer Kamera, auf seinen Mund. Szenen der Erleichterung, wie Willian Jose auch nach dem Spiel betonte: "Ich hoffe dass nun endlich der Knoten geplatzt ist, denn solche Phasen sind für einen Stürmer nicht schön. Zwar habe ich die Kritik oft als unangemessen empfunden, aber letztlich wird ein Stürmer primär an Toren gemessen. Der Coach hat immer auf mich gesetzt, dafür möchte ich ihm danken. Viele andere Trainer hätten mich wohl bereits verkauft oder auf die Bank gesetzt."

      Xabi Alonso freute sich, dass nach Diego Llorente ein weiteres Sorgenkind Selbstvertrauen tanken konnte: "Tolles Spiel von Willian, aber auch von Keylor und Suso. Für Willian freut es mich natürlich gans besonders, da er sehr in der Kritik stand. Zwar ist diese nicht ganz unbegründet, aber er ist mit seiner Spielweise einfach unheimlich wichtig für uns. Er macht viele Wege nach hinten und schirmt mit seiner Physis Bälle für Mitspieler ab. So einen Tank brauchst du da vorne, daher stand er bei mir nie zur Diskussion. Ich hoffe, dass er nun er häufiger trifft, die Qualität hat er definitiv."



    • Überraschende Wendung: Lunin-Verpflichtung droht zu scheitern

      Im Winter galt der Wechsel von Andriy Lunin zu Real Sociedad noch als sicher, waren seine Eltern doch bereits in San Sebastian und Lunin selbst erklärte seinen ausdrücklichen Wunsch, im Sommer das Trikot der Txuri Urdin überzustreifen. Doch nun scheint der Deal doch noch zu platzen. Grund dafür ist u.a. die deutlich zahlungskräftigere Konkurrenz, welche Zorya Luhansk und dem Spieler den Kopf verdrehen. Lunin's Vater erklärte kürzlich: "Wir haben schon länger nicht mit Real Sociedad gesprochen und so wie es aussieht, werden wir das auch nicht mehr tun". Neben den finanziell deutlich lukrativeren Angeboten, habe Lunin die Verpflichtung von Miguel Angel Moya sauer aufgestoßen. Ursprünglich war Lunin als Konkurrent für Rulli angedacht, falls dieser den Klub wider Erwarten doch nicht verlässt. Stand jetzt müsste sich Lunin aber mit Rulli und Moya um einen Platz zwischen den Pfosten streiten - Eine bedeutend schlechtere Perspektive, als im Winter noch vermutet.

      Xabi Alonso zeigte sich wenig optimistisch, den talentierten Ukrainer noch verpflichten zu können: "Aktuell sieht es nicht gut aus, da einige Top-Klubs bedeutend höhere Angebote abgegeben haben. Das betrifft sowohl Ablöse als auch Gehalt. Es ist schade, da wir uns im Winter bereits einig waren und Andriy theoretisch kurz vor der Unterschrift stand. Wir warten nun mal ab, wie sich die Situation entwickelt, aber verrückte Dinge werden wir nicht mitmachen, das haben wir nicht nötig."



    • Suso schießt Real Sociedad mit Doppelpack zum Sieg über Granada

      Dreizehn Punkte aus fünf Spielen hat Real Sociedad bisher in der Rückrunde gesammelt und somit nur einen weniger, als in der gesamten Hinrunde. Das ist zum einen ein Beleg für den tollen Rückrundenauftakt der Txuri Urdin, aber gleichzeitig auch für die desaströse Hinrunde. Am vergangenen Sonntag fiel der FC Granada der Form der Basken zum Opfer. Vor der Partie hatte Manager Xabi Alonso die böse Vorahnung, dass seinem Team die Favoritenrolle nicht bekommen könnte. Dem schien lange so, denn gewohnt schluderig ging die Offensive mit ihren Chancen um. Sieben Großchancen und fünf Ecken benötigten LaReal, bis man die lange überfällige Führung durch Suso (42.) erzielen konnte. Anschließend machte man es lange gewohnt spannend, bis erneut der glänzend aufgelegte Suso (75.) auf 2:0 erhöhte. Granada stemmte sich zwar noch gegen die Niederlage und das Abrutschen ans Tabellenende, aber am Ende holte Real Sociedad dennoch den verdienten vierten Sieg im fünften Rückrundenspiel.

      Suso findet langsam Gefallen an seiner Rolle als Stürmer: "Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ich als Stürmer meine Qualitäten zu 100% einbringen kann, aber Willian und ich ergänzen uns sehr gut, da wir sehr unterschiedliche Typen sind. Er kann mir Bälle mit seiner Physis ablegen und ich um ihn herum spielen, das passt sehr gut und wir können beide unsere Stärken abrufen."

      Xabi Alonso tritt weiterhin auf die Euphoriebremse: "Verdienter Sieg meiner Jungs, aber Keylor musste das ein oder andere Mal eingreifen, weil wir hinten zu offen ware. Wir müssen einfach lernen, früher unsere Chancen zu nutzen und das dann sicherer runterspielen. Daran müssen wir noch arbeiten, denn das wird sich sonst gegen stärkere Gegner rächen. Nichtdestostrotz spielen wir bisher eine klasse Rückrunde."



    • Cucho Hernandez nach Verletzungs-Posse wieder zurück im Training

      Fast vier Monate lief es für Cucho alles andere als optimal. Zunächst musste er am 26. November des vergangenen Jahres mit Verdacht auf eine Mittelfußprellung gegen Granada ausgewechelt werden. Ende Januar fanden die Ärzte dann endlich den wahren Grund für die starken und nicht nachlassenden Schmerzen heraus: Mittelfußbruch. Eine Schockdiagnose, vor allem da die Fraktur knapp zwei Monate unentdeckt blieb und Cucho sich damit durch sieben Spiele schleppte, in denen ihm lediglich ein Tor und eine Vorlage gelang. Während seiner Abwesenheit lief es für Huesca in der Liga mehr als überschaubar. Lediglich zwei der ingesamt sechs Spiele ohne das kolumbianische Talent, konnten die Aragonier für sich entscheiden. Ein Beleg dafür, wie wichtig der erst 18 Jährige Stürmer für seine Leihmannschaft ist. Nun, rund dreieinhalb Monate später, steht der bullige Stürmer endlich wieder auf dem Trainingsplatz und wird bereits sehnlichst erwartet, denn aufgrund der Schwächephase hat Huesca wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegen lassen. Verfolger Rayo Vallecano ist bis auf drei Punkte herangerückt, umso mehr wird Trainer Rubi darauf hoffen, dass Cucho wieder in Top-Form kommt und sein kongenialer Partner, Gonzalo Melero, aus dem Formtief kommt. Mit 15 Scorern in 23 Spielen ist Cucho trotz Ausfall noch immer Top-Scorer seiner Mannschaft.


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    • Hochmut kommt vor dem Fall: Real Sociedad verliert auf Mallorca

      Dass die desaströse Chancenverwertung der Txuri Urdin nicht ewig folgenlos bleiben würde, hatte Coach Xabi Alonso bereits befürchtet und so wollte er trotz der erfolgreichen Rückrunde ob dieser Schluderigkeit nie wirklich auf die Euphoriewelle mit aufspringen. Er sollte Recht behalten, wie sich nach dem Schlusspfiff im Estadi de Son Moix zeigte. Seine Mannschaft dominierte wie gewohnt über weite Strecken das Spiel, nutzte jedoch die zahlreichen Chancen nicht. Am Ende bestrafte Diego Rolan (78.) die Basken mit dem entscheidenden Treffer zum 1:0 für die Mallorquiner und versetzte die Mannschaft in einen Schockzustand. Bis zur 74. Minute hatte Mallorca überhaupt erst einen Torschuss abgegeben, doch die Mannschaft um Manager @neigal2 ist bekannt für ihre Effektivität

      Diego Llorente stand noch Minuten nach dem Abpfiff auf dem Platz und hielt sich ungläubig die Hände vor das Gesicht: "Was soll man dazu sagen? Wir lassen vorne wieder zig Chancen liegen und bekommen hinten dann mit Ansage das Gegentor. Du kannst halt nicht 90 Minuten alles vom Tor weghalten, wir müssen vorne halt auch mal die Dinger machen."

      Xabi Alonso schien gefasst, quasi als hätte er es kommen sehen: "Tja, das kam mit Ansage. Was wir die ganze Saison und auch die Rückrunde über vorne liegen lassen, ist unfassbar. Dass dann hinten auch mal einer reingeht, ist die logische Konsequenz. Zum Glück hat die Konkurrenz auch gepatzt, daher Mund abwischen, endlich aus den Fehlern lernen und im nächsten Spiel wieder Gas geben."



    • Real Sociedad geht mit deutlichem Sieg in die Länderspielpause

      Die Befürchtungen rund ums Anoeta waren nach der letzten unglücklichen Niederlage gegen Mallorca groß, dass die Txuri Urdin vor den "Horror-Wochen" gegen Sevilla, Barca, Atletico und Espanyol erneut wichtige Punkte liegenlassen würden. Hatte man ihm Hinspiel doch, wie so oft in der laufenden Saison, aufgrund der eigenen Ineffizienz ebenfalls Punkte gegen Gegner Getafe liegen lassen.Diesmal sollte es anders kommen und dafür sorgte Jordan Veretout bereits nach fünd Minuten. Kurz vor der Pause erhöhte Suso (41.) verdient auf 2:0. Zwar kam Getafe gefährlicher aus der Halbzeit, aber in der 67. Minute war es erneut der überragende Suso, welcher seine Leistung mit dem 3:0 krönte und so für den Endstand sorgte. Plötzlich sind die Basken wieder in Schlagdistanz zu den Euro League Plätzen, welche vor der Saison das Ziel waren. Leider, aus Sicht der Txuri Urdin, wartet in den kommenden fünf Wochen die Creme de la Creme Spaniens, sodass man sich wohl erstmal keine Hoffnung auf das internationale Geschäft machen darf.

      Xabi Alonso zeigte sich zufrieden: "Ich habe heute nichts auszusetzen, das haben meine Jungs klasse gemacht. Diese Effizienz wünsche ich mir weiterhin, dann können wir evtl. auch den ein oder anderen Großen ärgern."

      Der seit Wochen in Gala-Form spielende Suso ärgert sich über das Programm: "Klasse Spiel von uns, leider kommen jetzt die Hammer-Wochen. Wer sowas auslost, gehört eigentlich von seinen Ämtern entbunden. [lacht] Wir müssen in den kommenden Wochen schauen, dass wir nicht wieder in die Abwärtsspirale geraten, denn dann können wir Europa wohl vergessen."



    • Suso in Gala-Form: Winkt dafür das WM-Ticket nach Russland?

      Seit Wochen spielt Jesus Joaquin Fernandez Saenz de la Torre, kurz "Suso", in überragender Form und ist quasi an jedem Tor seines Teams beteiligt. Zwar verbucht er in der laufenden Saison erst sechs Tore und drei Vorlagen, diese erzielte er jedoch fast ausschließlich in der Rückrunde. Der 24 jährige Edeltechniker verdankt das vor allem seiner neuen Rolle als Stürmer. Die Rückrunde lief Suso primär auf dem Flügel oder im offensiven Mittelfeld auf, wo er deutlich unauffälliger agierte. Doch sein Coach bastelte währen der Winterpause ein neues Sytsem, bei dem der 177 cm kleine Dribbler als hängende Spitze neben bzw. leicht Hinter Sturmtank Willian Jose aufläuft. In dieser Konstellation blühen beide auf und so können sich beide berechtigte Chancen auf die WM-Teilnahme in Russland machen. Für Suso stehen die Chancen derweil ein ganzes Stück besser, auch wenn er sich betont pessimistisch gibt.

      Kalkuliertes Understatement oder Pessimismus? Der 24 Jährige erklärt seine Sicht: "Es wäre natürlich ein Traum, mein Land bei der WM in Russland zu vertreten, aber wir haben in Spanien wohl gerade im Mittelfeld eine unfassbare Qualitätsdichte, welche es schwer macht, sich in die Mannschaft, geschweige denn die erste Elf zu spielen. Ich schätze meine Chancen daher nicht sonderlich auch ein. Nach der WM und dem dann stattfindenden Umbruch bin ich da deutlich optimistischer."



    • Loren Juarros tritt von seinem Amt als Sportdirektor zurück!

      Paukenschlag am Golf von Biskaya - Sportdirektor und Vereinslegende Loren Juarros tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Der 51 Jährige war ingsesamt 9 Jahre als Sportdirektor für die Txuri Urdin tätig und galt als eines der Gesichter des sportlichen und finanziellen Aufschwungs des Vereins. Grund für den Rücktritt sei laut Lorens Aussage die aktuelle sportliche Talfahrt sowie Abnutzungserscheinungen, ob der langen Amtszeit. Ingesamt war Lorenzo Juarros Garcia knapp 21 Jahre als Spieler, Trainer und Sportdirektor für Real Sociedad tätig.

      Jokin Aperribay bedauert den Schritt seines Weggefährten: "Als Lorenzo zu mir kam und mich über seine Entscheidung in Kenntnis setzte, bin ich aus allen Wolken gefallen. Wir haben LaReal gemeinsam aus der zweiten Liga in die Champions League geführt und finanziell konsolidiert. Es war eine außerordentlich harmonische, nahezu freundschaftliche Zusammenarbeit. So sehr ich seine Entscheidung bedauere, muss ich seinen Wunsch akzeptieren und wünsche ihm beruflich und privat alles erdenklich Gute." [Jokin Aperribay, Präsident]

      Auch Xabi Alonso konnte Juarros nicht umstimmen und zeigte sich ebenfalls sehr enttäuscht: "Ich habe ihn gebeten, an die Worte zu denken, welche er mir mit auf den Weg gab, als ich im Winter nach der desaströsen Hinrunde über meinen Rücktritt nachgedacht habe. Leider war er nicht mehr von seinem Entschluss abzubringen. Der Verein verliert mit seinem Rücktritt eine Identifikationsfigur und Legende des Vereins, der darüber hinaus auch ein absoluter Fachmann ist. Auch ich wünsche ihm alles Gute." [Xabi Alonso, Teammanager]

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    • Keylor Navas wechselt von City zu Inter und verlässt damit "Erreala"

      Es war von Beginn an eine Beziehung auf Zeit, denn Xabi Alonso hatte mit City-Coach @GINP. im Zuge der Verhandlungen um eine Leihe zustimmen müssen, dass die Leihe des Costa Ricaners im Falle einer Wechselvereinbarung durch die Citizens aufgelöst werden kann. Von dieser Klausel machten die Sky Blues nun Gebrauch, da man sich mit Inter Mailand und Manager @Mourinho auf einen Wechsel des 31 Jährigen verständigt hat. Damit verbleibt Navas noch für die ausstehenden Spiele gegen den FC Barcelona und Atletico Madrid die Nummer 1 der Txuri Urdin und wechselt anschließend fest zu den Nerazurri. In bisher sieben Ligaspielen erwies sich Navas als sicherer Rückhalt und war mit einem Notenschnitt von 1,80 mitverantwortlich für den Aufschwung des Teams.

      Xabi Alonso zeigt sich enttäuscht, vertraut jedoch auf Rückkehrer Rulli. "Dass Keylor uns nach so wenigen Spielen wieder verlässt, ist in der Tat der schade, da er ein starker Rückhalt war. Leider war eine Leihe nur unter dieser Bedingung möglich, weshalb wir darauf vorbereitet waren. Geronimo genießt unser volles Vertrauen und wird seinen Platz halt ein paar Spiele eher als geplant wieder übernehmen. Wir wünschen Keylor in Mailand alles Gute und drücken im die Daumen für das Titelrennen."



    • Roberto Olabe wird neuer Sportdirektor von Real Sociedad

      Nach dem Rücktritt von Loren Juarros besetzt Real Sociedad seinen Posten erwartungsgemäß mit einem alten Bekannten - Roberto Olabe kehrt mit sofortiger Wirkung ins Anoeta zurück. Der 50 Jährige Ex-Torwart war bereits als Spieler, Trainer und sportlicher Berater für die Txuri Urdin tätig. Zuletzt war er 2016 als sportlicher Berater in San Sebastian aktiv, ehe er zur Erweiterung seines Netzwerks u.a. die Aspire Academy of Sports leitete und für den ecuadorianischen Top-Klub Independiente Del Valle als Berater tätig war. Der in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz
      geborene Olabe verfügt über ein ausgezeichnetes Netzwerk zu Beratern, Managern und Spielern, welches er in den letzten Jahren vor allem in Südamerika ausbaute. Gemeinsam mit Manager Xabi Alonso und Präsident Jokin Aperribay wird Olabe sich in den kommenden Wochen um die Personalplanung für die kommende Saison kümmern, bei der Real Sociedad auf bisher nie dagewesene finanzielle Mittel zurückgreifen. Es darf also mit Spannung erwartet werden, wie die Txuri Urdin in den kommenden Monaten auf dem Transfermarkt aktiv werden. Experten vermuten, dass nun wieder vermehrt der südamerikanische Markt ins Auge gefasst wird, auf dem man zuletzt nur über Umwege aktiv war. So verpflichtete man bspw. Geronimo Rulli und Willian Jose von Deportivo Maldonado, nachdem beide bereits per Leihe in Spanien aktiv waren.