Juventus Turin - News

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      Juve-Legende übernimmt Trainerposten bei La Vecchia Signora

      Gianluigi Buffon kehrt zurück: Am Montag machten die ersten zarten Gerüchte in den Gazetten die Runde, am gestrigen Dienstag verkündete Andrea Agnelli die Rückkehr der Juve-Legende dann offiziell.

      Es war der 17. Mai 2018 als Buffon in einem grau-blau melierten Sakko ins Blitzlichtgewitter trat, um nach 17 Jahren und insgesamt 656 Einsätzen sein Abschied von der „La Vecchia Signora“ zu verkünden. Rund zehn Monate später kehrt der charismatische Torhüter an seine alte Wirkungsstätte zurück, allerdings nicht wie gewohnt zwischen die Pfosten, sondern auf die Trainerbank. Dort erwartet den mittlerweile 41 jährigen Rekordnationalspieler Italiens eine alles andere als leichte Aufgabe, denn die „Bianconeri“ sind nach vielen Jahren des Aderlass zwar tabellarisch in gewohnten Gefilden unterwegs, benötigen allerdings dringend einen Umbruch. Allein acht Spieler im 23er-Kader sind 28 oder älter, etliche Spieler haben ihren Zenit bereits überschritten oder entsprechen nicht den Ansprüchen der erfolgsverwöhnten Tifosi. So negativ wollte es Buffon zwar nicht ausdrücken und sprach von „einem Dutzend talentierter Kicker im Kader, die ihre beste Zeit noch vor sich haben“; wollte aber auch nicht beschönigen, dass der Kader „extrem dünn und unausgeglichen ist“. Der Umbruch soll also zeitnah eingeleitet werden. Dass dieses Vorhaben Zeit benötigen wird, machte Buffon im Laufe der Pressekonferenz mehrfach deutlich, indem er von einem „langwierigen Entwicklungsprozess“ sprach, welcher die Geduld der Tifosi auf die Probe stellen wird. Eine erste Bewährungsprobe für die Geduld der Fans könnte ein eventueller Abgang von Star-Stürmer Raheem Sterling werden, für den es laut „Grande Gigi“ zahlreiche Anfragen gibt. „Wir werden die Angebote in den nächsten Tage prüfen und dann abwägen, was das Beste für Juventus Turin ist - Das gilt nicht nur für Raheem, sondern auch für alle anderen Spieler im Kader.“, entgegnete Buffon einem aufdringlichen Journalisten. Man sei nicht in der Position, bestimmte Spieler als unverkäuflich zu deklarieren, damit müsse man sich abfinden.

      Insgesamt zeigte sich Buffon im Verlauf der Pressekonferenz bemüht, die Euphorie um seine Person zu bremsen. Er sei kein „Heilsbringer“ und wolle keine überzogene Erwartungshaltung aufgrund seiner Vergangenheit erzeugen, da eine solche für die Mannschaft „erdrückend“ werden könne. „Ich bin unendlich stolz, nach 17 Jahren als Spieler nun die Chance als Trainer von Juventus Turin erhalten zu haben. Wir werden in den nächsten Jahren versuchen, eine perspektivisch wie qualitativ hochkarätige Mannschaft zusammenzustellen, dafür benötigen wir allerdings die uneingeschränkte Unterstützung und Geduld der Tifosi. Ich freue mich ungemein auf diese tolle Aufgabe.“ Mit diesen Worten beendete Buffon seine erste Pressekonferenz als Trainer der „Bianconeri“.

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